Pfarrverband

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PFARRVERBAND



Denke daran, dass Gott zwischen den Töpfen und Pfannen da ist und das er dir in inneren und äußeren Aufgaben zur Seite steht.

Theresia von Avila

Ich begrüße Sie herzlich auf der Hompage des Pfarrverbandes St. Franz Xaver.

Schauen Sie sich um, es gibt viel zu entdecken: Vielfältige Angebote und Aktivitäten, Geschicht-liches und Wissenswertes. Und wenn etwas Ihr Interesse geweckt hat, kommen Sie vorbei, machen Sie mit, denn unsere Kirche lebt vom lebendigen Miteinander!


Herzliche Grüße und Gottes Segen,


Dekan G.R. Thomas Gröner

GRÜß GOTT UND HERZLICH WILLKOMMEN

Pfarrei Mariae Geburt - Rottenbuch


Das Jahr der Barmherzigkeit



Das Jahr der Barmherzigkeit


Papst Franziskus hat am 08.Dez2015 das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen.

Das Evangelium des 10. Sonntags im Jahreskreis  (05.06.2016 – Lk7,11-17)

legt wieder den Schwerpunkt auf dieses Thema. Das Handeln Jesu zeigt die unauslotbare Tiefe dieses Wortes: Barmherzigkeit.  


Jesus zeigt der armen Witwe gegenüber nicht ein einfaches Mitleid. Er legt ihr nicht die Hand auf die Schulter mit den Worten: Es wird schon werden. Er will nicht diesen billigen Trost einiger Worte. Nein – wir haben einen Gott, der mitfühlt. Wir haben einen Gott, der uns Jesus – seinen Sohn - gesandt hat, damit seine Liebe – seine Barmherzigkeit berührbar wird. Jesus zeigt hier die wahre Bedeutung der göttlichen Barmherzigkeit. Jesus leidet mit der mittellosen Witwe und weint ihre Tränen mit. Er versteht all ihre Angst, nach dem Ehemann nun auch den einzigen Sohn verloren zu haben. Und – er greift ein, er hilft.


So sind auch wir aufgerufen, unserem Nächsten nicht nur Mitleid, sondern Mitleiden zu schenken. Der tiefe Unterschied liegt im Herzen verborgen. Ein jeder spürt sofort, wo ein billiges, „Es wird schon werden“ oder wo eine betende Hilfe aus einem barmherzigen, mitleidenden Herzen kommt, die zur konkreten Hilfe führt.


Schauen wir auf Jesus und sein barmherziges Herz und lassen wir uns anstecken.

Denn Jesus leidet auch heute, wie damals mit jedem leidenden Herz mit – er weint jede Träne mit. Das Größte an Gottes Botschaft ist:


Ein Herz zu haben, das sich dem Anderen öffnet –

                                        und ihn mit Augen der Liebe anblickt.


Leben wir diese Barmherzigkeit in unserem Alltag und die Welt wird heller leuchten.


Maria-Grazia Walther